Ja, inzwischen haben mich auch die Probleme wieder eingeholt...
Besonders in der Familie krachts des oefteren. Hauptthema: Meine physikalische Abwesenheit zur chornisch festgesetzter Einnahme bearbeiteter Flora und Fauna zwecks Lebenserhaltung.
Kurz: Ich komm nich zum Abendessen.
Ausserdem Trink ich angeblich zu viel und hab die falschen Freunde.
Aber das ist alles halb so wild, nach einer Weile ist alles wieder verziehen.
Hong Kong an sich wird mit dr Zeit immer skuriller, vor allem zur Naechtlichen Zeit (Stichwort: Spiderman) und in der Schule.
Erstmal haben wir nicht 5, sondern 7 verschiedene Schultage, die sich also jede Woche verschieben. Zudem (wie zum Beispiel heute, wo die letzten drei Stunden Freistunden sind) muss man immer bis um vier in der Schule bleiben, was mich ziemlich ankotzt.
Heute war wieder einer dieser "wtf"-Tage. Jeden Tag D haben wir in der ersten Stunde "GAP", also quasi "Luecke". Und um diese Luecke zu fuellen werden veschiedene Aktionen veranstaltet. Heute wurdeein Politiker eingeladen, um eine Rede zu halten. Ich hab mir unter Politiker (der zudem auch noch enorm erfolgreich ist) alles vorgestellt, nur nicht DAS.
Aus der modischen Schwarzes Sakko-gruenes-Tshirt-combo guckte einem mit trueben Blick eine Firgur des elends entgegen, abgerundet mit Pantoffeln, die er stilbewusst(ohne Socken) zur grauen Stoffhose trug. Aus dem Hinterkopf wuchs etwas, das erst am Arsch aufhoerte und mit viel fantasie als "Haare" durchgehen koennte.
Schon fing er an, auf kantonesisch loszubrabbeln.
Und waehrend dieses zottelige Etwas vorne mit der Ausstrahlung eines Backsteins und Kaeptn Blaubaer "ich erzaehl euch jetzt mal was"-Stimme von allem moeglichen, aber Hauptsaechlich von sich selbst (und seinen Haaren, sein Spitzname ist uebrigens "long-hair"...) redete, entglitt ich leise in den Aether.....
Aus der Kategorie "wie bitte?":
Eines Tages kam ich nach Hause und merke, dass ich meinen Schluessel vergessen hatte. Kein Problem, dacht ich mir, klingelste halt.
Ich klingelte.
5 Minuten.
Kein Problem, dacht ich mir, rufste halt an.
Ich rief an.
20 Mal.
Kein problem, dachte ich, warteste halt.
ich wartete.
2 Stunden.
Es schlug Geisterstunde, und ich musste mich nach anderen Schlafmoeglichkeiten umschauhen.
Dann musste ich durch die ganze Stadt gurken (mit dem Taxi, 75 Dollar), um bei jemandem zu pennen, den ich bisher nur einmal gesehen hatte.
Aber naja, halb so wild dacht ich mir (die Kamera, die ich dem Wachman als Pfand fuer die 100 Dollar gegeben hab, wird der sicher nicht verschaerbeln....).
So, nach 3 Stunden Schlaf gings dann am naechsten Morgen wieder um 6 los, um so Frueh wie moeglich zuhause zu sein. Nachdem ich die Top 10 der unfreundllichsten und rassistischsten Taxifahrer kennengelenrt habe, nahm mich endlich einer mit.
Der konnte Deutsch (4 Worte) besser als Englisch (2 Worte) und liess mich das mitbekommen....
Deshab bin ich den Rest vom Weg lieber mit der U-Bahn gefahren.
Zuahause angekommen, schlief ich noch 2 Stunden vor der Tuer und wurde dann von meiner Mutter aufgeweckt, fuer die es anscheinend das normalste der Welt ist.
Aber es Gibt auch gute Nachrichten:
Am 21 Januar 2009 kommt der Quatsch Comedy Club nach Hong Kong, mit dabei: RAINALD GREBE!!!!!!
Wie geil ist das denn? :D
Freitag, 14. November 2008
Montag, 20. Oktober 2008
Alltag
Seit 3 Wochen hab ich hier etwas, was man als Alltag bezeichen kann.
Das sieht ungefähr so aus:
Montag:8-16 Uhr Schule, Fitnesscenter
Dienstag:8-16 Uhr Schule, 16-18 Uhr Volleyballtraining, Fitnesscenter
Mittwoch:8-16 Uhr Schule, 16-17 Uhr Deutschunterricht, Fitnesscenter
Donnerstag: 8-16 Uhr Schule,16-18 Uhr Volleyballtraining, 19-21 Uhr Fußballtraining
Freitag:8-16 Uhr Schule, Fitnesscenter
Samstag:18-20 Uhr Fußballtraining
Sonntag: Morgens Joggen, später Fitnesscenter.
Am Wochenende gehts meistens nach LKF.
Dort gehen wir entweder in Diskos (was teuer ist) oder kaufen uns Fusel im 7/11 (was billig ist), und der Abend nimmt seinen Lauf....
Enden tut er meißtens folgendermaßen:
1. Ein gewisser Australier ist Betrunken und stolpert ziellos durch die gegend, wobei. er noch mehr Blödsinn labert als sonst.
2. Man wird von betrunkenen Typen angefallen, die von einem zur Nächsten MTR Station gebracht werden wollen(wahlweise auch frisch verprügelte Brasilianer, die bei einem einziehen wollen -.-).
Ein Phänomen, welches mir hier aufgefallen ist, wird von den Chinesen "Eine Blume auf einem haufen Scheiße" betitelt.
Es läßt sich ungefähr folgendermaßen beschreiben:
Man stelle sich vor, man sieht eines dieser Makellosen Wesen(weiblich) an einem vorbeischweben (passiert hier nicht selten), und bei genauerem Hinschauhen bemerkt man so ein seltsames Etwas, was sie an ihrer Hand umherschleift. Die scharfsichtigen unter uns würden dieses etwas nach kurzer Zeit als eine zumindest menschenähnliche Kreatur erkennen. Die Gestallt dieser Kreatur, welche übrigens angeblich männlcih sein soll, lässt sich am ehesten mit "Stock", "Gerippe" oder auch "Hautständer" bezeichen. Das Auge wird weiterhin von der Runden Brille beleidigt, welche unübersehbar auf der spitzen Nase thront....
Und das ist noch nicht mal selten!
Das sieht ungefähr so aus:
Montag:8-16 Uhr Schule, Fitnesscenter
Dienstag:8-16 Uhr Schule, 16-18 Uhr Volleyballtraining, Fitnesscenter
Mittwoch:8-16 Uhr Schule, 16-17 Uhr Deutschunterricht, Fitnesscenter
Donnerstag: 8-16 Uhr Schule,16-18 Uhr Volleyballtraining, 19-21 Uhr Fußballtraining
Freitag:8-16 Uhr Schule, Fitnesscenter
Samstag:18-20 Uhr Fußballtraining
Sonntag: Morgens Joggen, später Fitnesscenter.
Am Wochenende gehts meistens nach LKF.
Dort gehen wir entweder in Diskos (was teuer ist) oder kaufen uns Fusel im 7/11 (was billig ist), und der Abend nimmt seinen Lauf....
Enden tut er meißtens folgendermaßen:
1. Ein gewisser Australier ist Betrunken und stolpert ziellos durch die gegend, wobei. er noch mehr Blödsinn labert als sonst.
2. Man wird von betrunkenen Typen angefallen, die von einem zur Nächsten MTR Station gebracht werden wollen(wahlweise auch frisch verprügelte Brasilianer, die bei einem einziehen wollen -.-).
Ein Phänomen, welches mir hier aufgefallen ist, wird von den Chinesen "Eine Blume auf einem haufen Scheiße" betitelt.
Es läßt sich ungefähr folgendermaßen beschreiben:
Man stelle sich vor, man sieht eines dieser Makellosen Wesen(weiblich) an einem vorbeischweben (passiert hier nicht selten), und bei genauerem Hinschauhen bemerkt man so ein seltsames Etwas, was sie an ihrer Hand umherschleift. Die scharfsichtigen unter uns würden dieses etwas nach kurzer Zeit als eine zumindest menschenähnliche Kreatur erkennen. Die Gestallt dieser Kreatur, welche übrigens angeblich männlcih sein soll, lässt sich am ehesten mit "Stock", "Gerippe" oder auch "Hautständer" bezeichen. Das Auge wird weiterhin von der Runden Brille beleidigt, welche unübersehbar auf der spitzen Nase thront....
Und das ist noch nicht mal selten!
Freitag, 3. Oktober 2008
Mittwoch, 17. September 2008
Funny Games
Ich wurde vor etwa 3 Monaten auf Funny Games aufmerksam, da de Trailer mich an "Uhrwerk Orange" erinnert.
Und jetzt, nachdem ich den Film gesehen habe, finde ich diesen Vergleich sehr passend, beide Filme hinterlassen das gleiche Gefühl in einem, beide sind gefilmte Schläge ins Gesicht des nichts ahnenden Hollywoodfans.
Oft gibt es Szenen, bei denen man nur ungläubig auf den Bildschirm starrt, so unerwarted hart und direkt ist das Geschehen.
Worum gehts?
Eine Familie, bestehend aus Vater, Mutter und einem Kind besucht ihre großzügige Ferienwohnung.
Plötzlich stehen 2 Junge Männer in der Tür, und es beginnt eine Nacht voller Folter und Qual.
Diese Beschreibung könnte aus jedem billigen Horrorfilm stammen, und ganz ehrlich, die Story ist extrem simpel.
Allerdings sticht die Präsentation heraus.
Während die meisten Horrorfilme das Morden und Schlachten zelebrieren, wird hier Gewalt so dargestellt, wie sie ist: Unerträglich.
Unerträglich ist es auch, diesen Film anzusehen, die Qualen der Familie werden in unglaublichen, bis zu 10 Minütigen einstellungen emotionslos Festgehalten, als zuscheuer leidet man förmlich mit.
Emotionslos ist auch die Farbgebung, ironischerweise in unschuldigem Weiß gehalten.
Meiner Meinung nach das Uhrwerk Orange unserer Zeit
5/5
Und jetzt, nachdem ich den Film gesehen habe, finde ich diesen Vergleich sehr passend, beide Filme hinterlassen das gleiche Gefühl in einem, beide sind gefilmte Schläge ins Gesicht des nichts ahnenden Hollywoodfans.
Oft gibt es Szenen, bei denen man nur ungläubig auf den Bildschirm starrt, so unerwarted hart und direkt ist das Geschehen.
Worum gehts?
Eine Familie, bestehend aus Vater, Mutter und einem Kind besucht ihre großzügige Ferienwohnung.
Plötzlich stehen 2 Junge Männer in der Tür, und es beginnt eine Nacht voller Folter und Qual.
Diese Beschreibung könnte aus jedem billigen Horrorfilm stammen, und ganz ehrlich, die Story ist extrem simpel.
Allerdings sticht die Präsentation heraus.
Während die meisten Horrorfilme das Morden und Schlachten zelebrieren, wird hier Gewalt so dargestellt, wie sie ist: Unerträglich.
Unerträglich ist es auch, diesen Film anzusehen, die Qualen der Familie werden in unglaublichen, bis zu 10 Minütigen einstellungen emotionslos Festgehalten, als zuscheuer leidet man förmlich mit.
Emotionslos ist auch die Farbgebung, ironischerweise in unschuldigem Weiß gehalten.
Meiner Meinung nach das Uhrwerk Orange unserer Zeit
5/5
Sonntag, 14. September 2008
Party in Hong Kong
Gestern war der Beginn meines ersten freien Wochenendes (wurde aber auch mal Zeit!).
Das musste gebührend gefeiert werden, deshalb ging ich mit meinem Gastbruder und einer Texanerin in die Innenstadt.
Erster Stop war Wan Chai.
Dort kenne ich mich schon relativ gut aus, da mein Kantonesischkurs dort stattfindet.
Dass es an und für sich ein Rotlichtviertel ist, macht den Schulweg um einiges interessanter, vor allem weil der Kurs um 18 Uhr anfängt, und das "Geschäft" hier schon um 5 anfängt.
Wie auch immer, wir gingen in eine Bar, in der ausschließlich Rockmusik gespielt wurde.
Das wars dann aber auch schon mit den Vorzügen, denn die Bar war vollgestopft mit besoffenen Briten und Französischen Rugbyspielern(und Spielerinnen!!!), welche die Bar blockierten indem sie darauf Tanzten oder lagen.
Dort machte ich dann auch die bekanntschaft mit der Rugby-Nationalmannschaft der Fidschi-Inseln.
Nette Jungs, allerdings ein bisschen zu aufdringlich, und auch die Texanerin war nicht gerade angetan, also flüchteten wir ins nächste Taxi und es ging ab nach Lan Kwai Fong, einem Partyviertel von Hong Kong.
Dieser Ort wird mich wohl öfters ertragen müssen, mir gefällt es dort sehr.
Es fing schon gut an, wir kauften uns ein paar Bier im 7/11, die Texanerin und ich setzten uns an
den Straßenrand und vollzogen die Königsdisziplin des sich-über-Leute-die-vorbeigehen-lustig-machen.
Nach einiger Zeit merkte ich, das ich direkt vor einer Deutschen Bar saß, also ging ich hinein, um mir ein Bild von der Bierauswahl zu machen.
Prompt wurde ich von 2 netten Schweizern (es gibt sie!) angesprochen, und es folgte ein Marathon "Erdinger Weißbier", welcher mich dann auch zu Fall brachte.
Der Abend wurde immer internationaler, in der Bar gegenüber wollte ich eigentlich nur einen Cocktail holen, traf dann aber auf eine Gruppe Australier und Deutsche....
So ging das dann bis um 4 Uhr morgens, als ich dann endlich ins Bett fiel.
Das musste gebührend gefeiert werden, deshalb ging ich mit meinem Gastbruder und einer Texanerin in die Innenstadt.
Erster Stop war Wan Chai.
Dort kenne ich mich schon relativ gut aus, da mein Kantonesischkurs dort stattfindet.
Dass es an und für sich ein Rotlichtviertel ist, macht den Schulweg um einiges interessanter, vor allem weil der Kurs um 18 Uhr anfängt, und das "Geschäft" hier schon um 5 anfängt.
Wie auch immer, wir gingen in eine Bar, in der ausschließlich Rockmusik gespielt wurde.
Das wars dann aber auch schon mit den Vorzügen, denn die Bar war vollgestopft mit besoffenen Briten und Französischen Rugbyspielern(und Spielerinnen!!!), welche die Bar blockierten indem sie darauf Tanzten oder lagen.
Dort machte ich dann auch die bekanntschaft mit der Rugby-Nationalmannschaft der Fidschi-Inseln.
Nette Jungs, allerdings ein bisschen zu aufdringlich, und auch die Texanerin war nicht gerade angetan, also flüchteten wir ins nächste Taxi und es ging ab nach Lan Kwai Fong, einem Partyviertel von Hong Kong.
Dieser Ort wird mich wohl öfters ertragen müssen, mir gefällt es dort sehr.
Es fing schon gut an, wir kauften uns ein paar Bier im 7/11, die Texanerin und ich setzten uns an
Nach einiger Zeit merkte ich, das ich direkt vor einer Deutschen Bar saß, also ging ich hinein, um mir ein Bild von der Bierauswahl zu machen.
Prompt wurde ich von 2 netten Schweizern (es gibt sie!) angesprochen, und es folgte ein Marathon "Erdinger Weißbier", welcher mich dann auch zu Fall brachte.
Der Abend wurde immer internationaler, in der Bar gegenüber wollte ich eigentlich nur einen Cocktail holen, traf dann aber auf eine Gruppe Australier und Deutsche....
So ging das dann bis um 4 Uhr morgens, als ich dann endlich ins Bett fiel.
Montag, 1. September 2008
Erster Schultag
Heute geht mein Leben in Hong Kong erst richtig los, denn der erste Schultag steht an!
Da ich allerdings erst um Eins ins Bett gegangen bin, war ich heute ensprechend gut gelaunt.
Nachdem ich mich beim Duschen fast das Genick gebrochen hatte, zwengte ich mich in die Schuluniform und machte mich auf die Reise (richtig, OHNE Frühstück).
Zur Schule stolpert man gerade mal 15 Minuten, welche ich damit verbrachte, meinen iPod zu verfluchen, da dieser entschieden hat, gerade jetzt den Geist aufzugeben.
Der Empfang in der Schule gestaltete sich.... eher gar nicht.
Ich ging zum Lehrerzimmer und wartete dort ca. 10 Minuten, bevor mich meine Vertrauenslehrerin abholte.
Mir wurde zudem ein Betreuer zugestellt, welcher auf den schönen namen Richmond hört.
Richmond und ich waren die ersten im Klassenraum, so hatte ich die Chance, jeden meiner 31 Klassenkameraden einzeln zu begrüßen.
Da es am ersten Schultag anscheinend nichts zu tun gibt, verbrachten wir den ersten Block damit, ins Guinnessbuch zu kommen, Kategorie "langsamste Bingo-Partie aller Zeiten".
Anschliessend gab der Schuldirektor eine Rede, und wir beteten gemeinsam für gute Zeitplanung (kein Scheiß!).
Dann geschah das, womit ich gerechnet hatte: Ich musste aufstehen und ca eine Minute starrerei über mich ergehen lassen.
Womit ich nicht gerechnet hatte: Ich musste auch noch auf die Bühne, und mich vorstellen.
Das war eigentlich für Mittwoch eingetragen, und wird dort auch nochmal gemacht.
Ansonsten gibt es noch erfreuliche Nachrichten. Ich hab 4 Sportstunden in der Woche, 2 davon mit meiner Klasse, 2 mit der 12.
zudem hab ich 5 Freistundem :D
Auf dem Rückweg von der Schule hab ich ein sehr interessantes Schulwappen gesehen, und gleich mal ein Foto davon gemacht.
下次見
Da ich allerdings erst um Eins ins Bett gegangen bin, war ich heute ensprechend gut gelaunt.
Nachdem ich mich beim Duschen fast das Genick gebrochen hatte, zwengte ich mich in die Schuluniform und machte mich auf die Reise (richtig, OHNE Frühstück).
Zur Schule stolpert man gerade mal 15 Minuten, welche ich damit verbrachte, meinen iPod zu verfluchen, da dieser entschieden hat, gerade jetzt den Geist aufzugeben.
Der Empfang in der Schule gestaltete sich.... eher gar nicht.
Ich ging zum Lehrerzimmer und wartete dort ca. 10 Minuten, bevor mich meine Vertrauenslehrerin abholte.
Mir wurde zudem ein Betreuer zugestellt, welcher auf den schönen namen Richmond hört.
Richmond und ich waren die ersten im Klassenraum, so hatte ich die Chance, jeden meiner 31 Klassenkameraden einzeln zu begrüßen.
Da es am ersten Schultag anscheinend nichts zu tun gibt, verbrachten wir den ersten Block damit, ins Guinnessbuch zu kommen, Kategorie "langsamste Bingo-Partie aller Zeiten".
Anschliessend gab der Schuldirektor eine Rede, und wir beteten gemeinsam für gute Zeitplanung (kein Scheiß!).
Dann geschah das, womit ich gerechnet hatte: Ich musste aufstehen und ca eine Minute starrerei über mich ergehen lassen.
Womit ich nicht gerechnet hatte: Ich musste auch noch auf die Bühne, und mich vorstellen.
Das war eigentlich für Mittwoch eingetragen, und wird dort auch nochmal gemacht.
Ansonsten gibt es noch erfreuliche Nachrichten. Ich hab 4 Sportstunden in der Woche, 2 davon mit meiner Klasse, 2 mit der 12.
zudem hab ich 5 Freistundem :D
Auf dem Rückweg von der Schule hab ich ein sehr interessantes Schulwappen gesehen, und gleich mal ein Foto davon gemacht.
下次見
Sonntag, 24. August 2008
Taifun Stärke 9!
Hieß es am Frankfurter Flughafen.
Das bedeutete für mich: Eine nacht umsonst ins Sheraton!
Nach entlosem warten am nächsten Tag ging es dann los.(um 15.45, wir sind um 5 Uhr aufgestanden....).
Der zehnstündige Flug gestaltete sich eher langweilig, das Unterhaltungsprogramm bestand aus "Kung Fu Panda" und einem Kantonesischen Liebesfilm ("L is for love, L is for lie"), welchen ihr euch als dreistündige Seifenoperfolge auf Speed vorstellen müssst.
Pennen konnte ich, im Gegensatz zu meinen Mitaustauschschülern nicht, und sich über Leute lustig zu machen hat auch keinen Zweck, wenn man ganz vorne sitzt...
Aber egal, endlich angekommen, mussten wir am Hong Konger Flughafen erneut warten, dieses mal auf die Austauschschüler aus Italien, Chile, Ecuador, Schweiz.
Wir wurden von einer lahmen Parodie von einem Bus in Spielzeugautovormat (ich musste auf Zwei Sitzen Platz nehmen) zu unserem Camp bringen, welches die Kantine eines College war.
Dort warteten wir auf unsere Gastfamilien und aßen dabei Pizza Hut.
Meine Familie kam, sah und siegte um etwa 4 Uhr Nachmittags, wir fuhren mit dem Taxi zur Hilton Plaza.
Über Hilton Plaza: Ein Riesiges Gebäude mit Vier Wohntürmen drauf, durch Brücken verbunden mit New Town Plaza, dem größten Einkaufszentrum der Viertels.
Ein Einkaufszentrum befindet sich auch direkt in der Hilton Plaza, etwa fünf mal so groß wie die City Galerie.
Meine Gastfamilie ist sehr nett und großzügig, ich habe bei meiner Ankunft gleich ein Handy in die Hand gedrückt bekommen. Zudem will meine Gastmutter jeden Tag mit mir chinesisch Essen gehen, damit ich möglichst viele Sachen probieren kann.
Das ist für mich sehr erfreulich, denn die westlichen Sachen schmecken hier alle etwas seltsam und sogar Cola schmeckt hier anders.
Ich muss sagen, das Hong Kong sehr beeindruckend ist, obwohl ich gerade mal ein Stück der New Territories und gar nichts von Central gesehen habe.
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Freitag, 22. August 2008
Endlich da
Wenn dieser Post veröffentlicht wird, bin ich gerade in Hong Kong gelandet.
Die nächsten Tage werde ich in einem AFS-Camp verbringen, wo ich andere Austauschschüler kennenlerne und auf meine Familie warte.
In der Zeit bis die Schule anfängt (am 1. September) werde ich mit meinem sogenannten "First friend" durch die Hauptstadt des Kapitalismus hetzen und Bankkonten einrichten, Octopus Karten kaufen und meinen Ausweis bekommen...
Also wundert euch nicht wenn ihr in nächster Zeit nichts von mir hört.
Achja: Zeitverschiebung beträgt +6 Stunden.
下次見
Die nächsten Tage werde ich in einem AFS-Camp verbringen, wo ich andere Austauschschüler kennenlerne und auf meine Familie warte.
In der Zeit bis die Schule anfängt (am 1. September) werde ich mit meinem sogenannten "First friend" durch die Hauptstadt des Kapitalismus hetzen und Bankkonten einrichten, Octopus Karten kaufen und meinen Ausweis bekommen...
Also wundert euch nicht wenn ihr in nächster Zeit nichts von mir hört.
Achja: Zeitverschiebung beträgt +6 Stunden.
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Dienstag, 19. August 2008
Alle Hoffnung ist verloren.....
...heißt das neue Slipknot Album, welches am 22 August in Deutschland erscheint.
Ich habe mich wagemutig in die Untiefen des Internets gewagt und habe mir das Album auf den PC gezogen(natürlich nur "um schonmal reinzuhören"...ähem....).
Es wird wieder ordentlich geknüppelt und gebrüllt, doch sind dieses mal auch erstaunlich viele radiokompatible Songs dabei, inklusive klarem Gesang und akustischen Gitarren!
Das stößt böse auf, und passt überhaupt nicht zu diesem Album, welches sich sonst mit einer Mischung aus "Amerika ist scheiße"-Parolen und Aufforderungen zum kollektiven aus-dem-Häuschen-sein auch nicht gerade mit Ruhm beckleckert, was die Texte angeht.
Nur gut, das man diese meistens nicht versteht, da sie hinter einer Wand aus (wohlklingendem) Krach untergeht.
Der Gesang, soweit er denn hervorblitzt, ist vielfältig und gibt Abwechslung, gehört eigentlich aber eher zu Stone Sour.
Alles in allem ein gutes Metal-Album, aber man könnte von einer Band dieser Reputation ein bisschen mehr Erwarten.
Slipknot-All hope Is Gone
4/5
Download
下次見
Samstag, 2. August 2008
Shatin
Es ist eine Art Vorort von Kowloon, dem Hauptteil der Stadt.
Es Besteht Quasi nur aus einem Streifen entlang eines Flusses, etwa 6 Kilometer lang.
Am östlichen Ende befindet sich die Pferderennbahn, auf dessen Rennen wöchentlich 6 der 7 Millionen Einwohner Hong Kongs Wetten abschließen.
Obwohl Kowloon nur wenige Minuten mit der U-Bahn entfernt ist, hat Shatin 7 Einkaufscentren, 49 Schulen, eine Universität und alle möglichen Parks und öffentliche Sportplätze.
Die EInwohnerzahl beträgt ca 600.000.
Meine Familie Besteht aus Meinen Eltern, beide 51, und meinem Gastbruder, 22.
Mehr infos hab ich leider noch nicht :(
Update: Ich habe herausgefunden, wo genau ich Wohne (Danke, google earth)!
Es ist eines von den hellen Gebäuden ganz rechts auf dem letzten Bild. Der Name der Vier Gebäude umfassenden Anlage ist "Hilton Plaza", in den unteren Stockwerken sind Restaurants, Geschäfte und sogar ein Kino untergebracht.
Der rote Gebäudekomplex ist übrigens ein Einkaufszentrum...
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Baptist Lui Ming Choi Secondary School
.... so heißt die Schule, auf die ich gehen werde.
Obwohl die Website komplett in Kantonesisch gehalten ist, wird (Gott sei Dank!) in Englisch unterrichtet(puh...).
Hier werden 1200 Schüler von 99 Lehrern durch die Jahresstufen 5-12 gequält, inklusive Gebetsstunden (->Baptist<- School, Ole ole)...
Ansonsten noch erwähnenswert ist das Häusersystem (Ja genau, "wie in Harry Potter"), vier Häuser streiten sich Jahr für Jahr um den Titel "Overall Champion".
Ansonsten gibts noch eine ganze Menge Clubs, und die Schule hat ihr eigenes Orchester, dessen Mitglieder aus Schülern besteht.
下次見
Sonntag, 20. Juli 2008
So....
Also,
Hier werde ich mehr oder weniger regelmäßig über meine Erlebnisse in Hong Kong berichten.
Zur rechten findet ihr Links zu anderen Seiten, auf denen ich mich angemeldet habe, sowie ein bisschen komisches Zeugs.
Man kann mich auch über Sype erreichen, der Nick ist "martidibergi".
下次見
Hier werde ich mehr oder weniger regelmäßig über meine Erlebnisse in Hong Kong berichten.
Zur rechten findet ihr Links zu anderen Seiten, auf denen ich mich angemeldet habe, sowie ein bisschen komisches Zeugs.
Man kann mich auch über Sype erreichen, der Nick ist "martidibergi".
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