Ich wurde vor etwa 3 Monaten auf Funny Games aufmerksam, da de Trailer mich an "Uhrwerk Orange" erinnert.
Und jetzt, nachdem ich den Film gesehen habe, finde ich diesen Vergleich sehr passend, beide Filme hinterlassen das gleiche Gefühl in einem, beide sind gefilmte Schläge ins Gesicht des nichts ahnenden Hollywoodfans.
Oft gibt es Szenen, bei denen man nur ungläubig auf den Bildschirm starrt, so unerwarted hart und direkt ist das Geschehen.
Worum gehts?
Eine Familie, bestehend aus Vater, Mutter und einem Kind besucht ihre großzügige Ferienwohnung.
Plötzlich stehen 2 Junge Männer in der Tür, und es beginnt eine Nacht voller Folter und Qual.
Diese Beschreibung könnte aus jedem billigen Horrorfilm stammen, und ganz ehrlich, die Story ist extrem simpel.
Allerdings sticht die Präsentation heraus.
Während die meisten Horrorfilme das Morden und Schlachten zelebrieren, wird hier Gewalt so dargestellt, wie sie ist: Unerträglich.
Unerträglich ist es auch, diesen Film anzusehen, die Qualen der Familie werden in unglaublichen, bis zu 10 Minütigen einstellungen emotionslos Festgehalten, als zuscheuer leidet man förmlich mit.
Emotionslos ist auch die Farbgebung, ironischerweise in unschuldigem Weiß gehalten.
Meiner Meinung nach das Uhrwerk Orange unserer Zeit
5/5
Mittwoch, 17. September 2008
Sonntag, 14. September 2008
Party in Hong Kong
Gestern war der Beginn meines ersten freien Wochenendes (wurde aber auch mal Zeit!).
Das musste gebührend gefeiert werden, deshalb ging ich mit meinem Gastbruder und einer Texanerin in die Innenstadt.
Erster Stop war Wan Chai.
Dort kenne ich mich schon relativ gut aus, da mein Kantonesischkurs dort stattfindet.
Dass es an und für sich ein Rotlichtviertel ist, macht den Schulweg um einiges interessanter, vor allem weil der Kurs um 18 Uhr anfängt, und das "Geschäft" hier schon um 5 anfängt.
Wie auch immer, wir gingen in eine Bar, in der ausschließlich Rockmusik gespielt wurde.
Das wars dann aber auch schon mit den Vorzügen, denn die Bar war vollgestopft mit besoffenen Briten und Französischen Rugbyspielern(und Spielerinnen!!!), welche die Bar blockierten indem sie darauf Tanzten oder lagen.
Dort machte ich dann auch die bekanntschaft mit der Rugby-Nationalmannschaft der Fidschi-Inseln.
Nette Jungs, allerdings ein bisschen zu aufdringlich, und auch die Texanerin war nicht gerade angetan, also flüchteten wir ins nächste Taxi und es ging ab nach Lan Kwai Fong, einem Partyviertel von Hong Kong.
Dieser Ort wird mich wohl öfters ertragen müssen, mir gefällt es dort sehr.
Es fing schon gut an, wir kauften uns ein paar Bier im 7/11, die Texanerin und ich setzten uns an
den Straßenrand und vollzogen die Königsdisziplin des sich-über-Leute-die-vorbeigehen-lustig-machen.
Nach einiger Zeit merkte ich, das ich direkt vor einer Deutschen Bar saß, also ging ich hinein, um mir ein Bild von der Bierauswahl zu machen.
Prompt wurde ich von 2 netten Schweizern (es gibt sie!) angesprochen, und es folgte ein Marathon "Erdinger Weißbier", welcher mich dann auch zu Fall brachte.
Der Abend wurde immer internationaler, in der Bar gegenüber wollte ich eigentlich nur einen Cocktail holen, traf dann aber auf eine Gruppe Australier und Deutsche....
So ging das dann bis um 4 Uhr morgens, als ich dann endlich ins Bett fiel.
Das musste gebührend gefeiert werden, deshalb ging ich mit meinem Gastbruder und einer Texanerin in die Innenstadt.
Erster Stop war Wan Chai.
Dort kenne ich mich schon relativ gut aus, da mein Kantonesischkurs dort stattfindet.
Dass es an und für sich ein Rotlichtviertel ist, macht den Schulweg um einiges interessanter, vor allem weil der Kurs um 18 Uhr anfängt, und das "Geschäft" hier schon um 5 anfängt.
Wie auch immer, wir gingen in eine Bar, in der ausschließlich Rockmusik gespielt wurde.
Das wars dann aber auch schon mit den Vorzügen, denn die Bar war vollgestopft mit besoffenen Briten und Französischen Rugbyspielern(und Spielerinnen!!!), welche die Bar blockierten indem sie darauf Tanzten oder lagen.
Dort machte ich dann auch die bekanntschaft mit der Rugby-Nationalmannschaft der Fidschi-Inseln.
Nette Jungs, allerdings ein bisschen zu aufdringlich, und auch die Texanerin war nicht gerade angetan, also flüchteten wir ins nächste Taxi und es ging ab nach Lan Kwai Fong, einem Partyviertel von Hong Kong.
Dieser Ort wird mich wohl öfters ertragen müssen, mir gefällt es dort sehr.
Es fing schon gut an, wir kauften uns ein paar Bier im 7/11, die Texanerin und ich setzten uns an
Nach einiger Zeit merkte ich, das ich direkt vor einer Deutschen Bar saß, also ging ich hinein, um mir ein Bild von der Bierauswahl zu machen.
Prompt wurde ich von 2 netten Schweizern (es gibt sie!) angesprochen, und es folgte ein Marathon "Erdinger Weißbier", welcher mich dann auch zu Fall brachte.
Der Abend wurde immer internationaler, in der Bar gegenüber wollte ich eigentlich nur einen Cocktail holen, traf dann aber auf eine Gruppe Australier und Deutsche....
So ging das dann bis um 4 Uhr morgens, als ich dann endlich ins Bett fiel.
Montag, 1. September 2008
Erster Schultag
Heute geht mein Leben in Hong Kong erst richtig los, denn der erste Schultag steht an!
Da ich allerdings erst um Eins ins Bett gegangen bin, war ich heute ensprechend gut gelaunt.
Nachdem ich mich beim Duschen fast das Genick gebrochen hatte, zwengte ich mich in die Schuluniform und machte mich auf die Reise (richtig, OHNE Frühstück).
Zur Schule stolpert man gerade mal 15 Minuten, welche ich damit verbrachte, meinen iPod zu verfluchen, da dieser entschieden hat, gerade jetzt den Geist aufzugeben.
Der Empfang in der Schule gestaltete sich.... eher gar nicht.
Ich ging zum Lehrerzimmer und wartete dort ca. 10 Minuten, bevor mich meine Vertrauenslehrerin abholte.
Mir wurde zudem ein Betreuer zugestellt, welcher auf den schönen namen Richmond hört.
Richmond und ich waren die ersten im Klassenraum, so hatte ich die Chance, jeden meiner 31 Klassenkameraden einzeln zu begrüßen.
Da es am ersten Schultag anscheinend nichts zu tun gibt, verbrachten wir den ersten Block damit, ins Guinnessbuch zu kommen, Kategorie "langsamste Bingo-Partie aller Zeiten".
Anschliessend gab der Schuldirektor eine Rede, und wir beteten gemeinsam für gute Zeitplanung (kein Scheiß!).
Dann geschah das, womit ich gerechnet hatte: Ich musste aufstehen und ca eine Minute starrerei über mich ergehen lassen.
Womit ich nicht gerechnet hatte: Ich musste auch noch auf die Bühne, und mich vorstellen.
Das war eigentlich für Mittwoch eingetragen, und wird dort auch nochmal gemacht.
Ansonsten gibt es noch erfreuliche Nachrichten. Ich hab 4 Sportstunden in der Woche, 2 davon mit meiner Klasse, 2 mit der 12.
zudem hab ich 5 Freistundem :D
Auf dem Rückweg von der Schule hab ich ein sehr interessantes Schulwappen gesehen, und gleich mal ein Foto davon gemacht.
下次見
Da ich allerdings erst um Eins ins Bett gegangen bin, war ich heute ensprechend gut gelaunt.
Nachdem ich mich beim Duschen fast das Genick gebrochen hatte, zwengte ich mich in die Schuluniform und machte mich auf die Reise (richtig, OHNE Frühstück).
Zur Schule stolpert man gerade mal 15 Minuten, welche ich damit verbrachte, meinen iPod zu verfluchen, da dieser entschieden hat, gerade jetzt den Geist aufzugeben.
Der Empfang in der Schule gestaltete sich.... eher gar nicht.
Ich ging zum Lehrerzimmer und wartete dort ca. 10 Minuten, bevor mich meine Vertrauenslehrerin abholte.
Mir wurde zudem ein Betreuer zugestellt, welcher auf den schönen namen Richmond hört.
Richmond und ich waren die ersten im Klassenraum, so hatte ich die Chance, jeden meiner 31 Klassenkameraden einzeln zu begrüßen.
Da es am ersten Schultag anscheinend nichts zu tun gibt, verbrachten wir den ersten Block damit, ins Guinnessbuch zu kommen, Kategorie "langsamste Bingo-Partie aller Zeiten".
Anschliessend gab der Schuldirektor eine Rede, und wir beteten gemeinsam für gute Zeitplanung (kein Scheiß!).
Dann geschah das, womit ich gerechnet hatte: Ich musste aufstehen und ca eine Minute starrerei über mich ergehen lassen.
Womit ich nicht gerechnet hatte: Ich musste auch noch auf die Bühne, und mich vorstellen.
Das war eigentlich für Mittwoch eingetragen, und wird dort auch nochmal gemacht.
Ansonsten gibt es noch erfreuliche Nachrichten. Ich hab 4 Sportstunden in der Woche, 2 davon mit meiner Klasse, 2 mit der 12.
zudem hab ich 5 Freistundem :D
Auf dem Rückweg von der Schule hab ich ein sehr interessantes Schulwappen gesehen, und gleich mal ein Foto davon gemacht.
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