Hieß es am Frankfurter Flughafen.
Das bedeutete für mich: Eine nacht umsonst ins Sheraton!
Nach entlosem warten am nächsten Tag ging es dann los.(um 15.45, wir sind um 5 Uhr aufgestanden....).
Der zehnstündige Flug gestaltete sich eher langweilig, das Unterhaltungsprogramm bestand aus "Kung Fu Panda" und einem Kantonesischen Liebesfilm ("L is for love, L is for lie"), welchen ihr euch als dreistündige Seifenoperfolge auf Speed vorstellen müssst.
Pennen konnte ich, im Gegensatz zu meinen Mitaustauschschülern nicht, und sich über Leute lustig zu machen hat auch keinen Zweck, wenn man ganz vorne sitzt...
Aber egal, endlich angekommen, mussten wir am Hong Konger Flughafen erneut warten, dieses mal auf die Austauschschüler aus Italien, Chile, Ecuador, Schweiz.
Wir wurden von einer lahmen Parodie von einem Bus in Spielzeugautovormat (ich musste auf Zwei Sitzen Platz nehmen) zu unserem Camp bringen, welches die Kantine eines College war.
Dort warteten wir auf unsere Gastfamilien und aßen dabei Pizza Hut.
Meine Familie kam, sah und siegte um etwa 4 Uhr Nachmittags, wir fuhren mit dem Taxi zur Hilton Plaza.
Über Hilton Plaza: Ein Riesiges Gebäude mit Vier Wohntürmen drauf, durch Brücken verbunden mit New Town Plaza, dem größten Einkaufszentrum der Viertels.
Ein Einkaufszentrum befindet sich auch direkt in der Hilton Plaza, etwa fünf mal so groß wie die City Galerie.
Meine Gastfamilie ist sehr nett und großzügig, ich habe bei meiner Ankunft gleich ein Handy in die Hand gedrückt bekommen. Zudem will meine Gastmutter jeden Tag mit mir chinesisch Essen gehen, damit ich möglichst viele Sachen probieren kann.
Das ist für mich sehr erfreulich, denn die westlichen Sachen schmecken hier alle etwas seltsam und sogar Cola schmeckt hier anders.
Ich muss sagen, das Hong Kong sehr beeindruckend ist, obwohl ich gerade mal ein Stück der New Territories und gar nichts von Central gesehen habe.
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